7 Gründe für Stretching nach dem Training!

Wenn du glaubst Dehnen ist nur etwas für Yogafans, Turner oder gemütliche Sportler, dann solltest du die Augen weit auf machen und dir 2 Minuten für diesen Beitrag Zeit nehmen. Es wird sich garantiert lohnen!

Besonders männliche Sportler blenden das Stretching im Trainingsplan oft aus. Gehörst du oder dein Kunde auch dazu? Dann solltest du hier weiterlesen und erfahren, warum Dehnen ein genau so wichtiger Part – egal ob, beim Gewichtheben oder Ausdauer- und Kraftsport – ist!

Wir stellen dir im Folgenden 7 Top-Gründe vor, warum es absolut Wert ist nach dem Training auch Stretching zu machen:

1) Bessere Körperhaltung und Muskelfunktionsfähigkeit

Stretchingübungen sind notwendig für eine gute Beweglichkeit und das ist schließlich ein enorm wichtiger Teil der körperlichen Fitness. Sie verhelfen nicht nur zu einer besseren Dehnbarkeit sondern verbessern auch deine Körperhaltung und Muskelfunktionalität. Fakt ist: Stretching verbessert den Muskeltonus wodurch muskuläre Dysbalancen vermieden und Fehlhaltungen vorgebeugt werden kann.

2) Muskelverkürzungen entgegen wirken

Bei Menschen, die beruflich oder allgemein zu viel sitzen, verkürzt sich der Hüftbeuger, da sich der Körper an gewohnte Belastungen bzw. Haltungen anpasst. Deshalb fühlen sich Menschen, die sie sich nicht regelmäßig bewegen und dehnen, steif an. Außerdem: Mit steigendem Alter wird man unbeweglicher, mit Dehnungsübungen kann man dem aktiv entgegenwirken.

3) Verminderung von Verletzungen

Wie im vorangegangenen Punkt erklärt ist man durch eine verminderte Beweglichkeit beim Training und auch bei Alltagsbewegungen eingeschränkter. Durch eine Verbesserung der Dehnbarkeit reduziert sich in Folge dessen merklich das Verletzungsrisiko während sportlicher Aktivitäten und im Alltag.

4) Schnellere Erholung und Förderung der Muskeldurchblutung

Durch richtiges Dehnen wird der Stoffwechsel in den Sehnen und der Muskulatur angeregt, wodurch die Durchblutung der Muskeln und somit die Regeneration gefördert wird. Denn: Spannungszustände lösen sich durch entsprechendes Dehnen nach einem harten Training rascher und Abfallprodukte, wie Laktat, werden schneller abtransportiert.

5) Bessere Performance

Zahlreiche Fitnessübungen können dank eines erhöhten Bewegungsradius leichter ausgeführt werden, wodurch deine Performance beim Training verbesserst wird.

6) Verspannungen entgegen wirken

Beim Muskelaufbau – der bei Männern meist schneller als bei Frauen von Statten geht – neigt man zu Verspannungen. Diese Muskelverspannungen sind nicht nur unangenehm sondern können sich auch negativ auf das Kraft- und Kraftausdauertraining auswirken. Durch ein sinnvolles und regelmäßiges Stretching kann man Verspannungen sehr gut entgegen wirken.

7) Entspannung für die Psyche

Während eines Trainings mit Schweiß und erhöhtem Puls laufen die Prozesse deines Körpers auf Hochtouren. Durch ruhiges Atmen während Dehnübungen – egal ob statisch oder dynamisch – kannst du deinen Körper spüren und dich in einzelne Muskelmuskelpartien einfühlen. Das entspannt dich und bringt deinen Körper und Geist in Einklang.

Wichtig: Nicht übertreiben! Jeder Körper ist individuell und auch der körperliche Zustand ist von Tag zu Tag anders. Wie beim Training brauchen die Gelenke und Sehnen Zeit sich an die körperliche Belastungen anzupassen. Deshalb sollte man vor allem am Anfang „sanftes Dehnen“ praktizieren und sich von der Schmerzgrenze fernhalten. Markante Verbesserungen der Beweglichkeit geschehen auch beim Stretching nicht über Nacht! Im Gesundheitssport wird empfohlen nach jedem Training eine 10-20 minütige Dehnungs-Einheit mit durchzuführen.

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